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Via Monte Conero zur Fähre

Heute ging unsere Fahrt zuerst einmal nach Ancona zum Hafenbüro. Da mussten wir nämlich unsere Fährtickets abholen. Wir kamen gerade so knapp vor 11 an und beim Schalter wo gross geschreiben stand: 

"Check-In Truck Driver"

war eine lange Menschen-Kolonne von LKW-Fahrern, Familien mit Kindern, Rentner usw.

Beim Schalter wo stand:

"Check-In Other Passenger"

war niemand. Also beschloss sich Fabian vor diesen Schalter zu stellen. Um Punkt 11:00 Uhr ging der Rollladen hoch und Fabian wurde als erster Bedient. So hatten wir vereits 5 nach 11 Uhr alle Papiere und die Gewissheit, dass die Fähre ca 2.5 Stunden später ablegen wird als geplant, also um 22:00 Uhr. 

All die anderen doofen Schafe 🐑 🐑 🐑  bewegten ihre Fahrzeuge auf die Parkplätze am Hafen um zu Warten.


Wir hingegen verliessen das Hafengelände in Richtung Süden.

Wir hatten uns gedacht, wir könnten doch den Tag am Strand verbringen.

Na ja hier haben wir dann auch eine Fehlüberlegung gemacht. An einem Sonntag bei 27°C will die ganze Stadt Ancona an den Strand und Parkplätze zu finden mit einem Wohnmobil ist unmöglich.


Deshalb entschieden wir uns in den Regionalen Naturpark zu fahren und dort eine Wanderung zu unternehmen.

Unsere Wanderung führte uns hoch hinauf auf 527 M.ü.M. auf den Monte Conero.

Nach 2.5 Stunden waren wir dann müde aber Glücklich beim Zwatzel-Womo.

Da ruhten wir uns unter den Bäumen aus und bereiteten unser Abendessen vor.

Als die Sonne unterging fuhren auch wir zurück nach Ancona.

Da stellten wir uns nun zu den anderen welche schon den ganzen Tag an der Hitze vor sich hin schmolzen und die Tauben zählten.

Das warten war zwar nicht gerade toll aber immerhin mit einem Womo ist es nicht so schlimm und die Sonne war ja auch schon weg. 

Nun da es schon spät war genossen wir unser Abendessen im Hafen.

Um 20:15 erschien die Fähre dann endlich im Hafen von Ancona.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, hiess es dann aber endlich: Boarding!

Auch wir sind an Bord. Das Zwatzel-Womo ist im Bauch des Schiffes und wir in einer Kabine.

Wir geniessen die letzten Stunden des Tages auf dem upper deck mit einem Feierabendbier.


Dann Plötzlich eine Überraschung:

🎆 🚀 Feuerwerk!


Es dauerte über 20 Minuten. Dies findet jedes Jahr am ersten Sonntag im September zum Sea Celebration Day statt. Bei diesem Event werden die verstorbenen Seeleute geehrt.


Wir kamen kaum aus dem Staunen und ein Höhepunkt jagte den nächsten.