Heute Nacht wurden wir von lautem Knallen geweckt. Es war wieder mal soweit ein Gewitter fegte über die Prärie. Die Gewitterstürme hier sind tatsächlich imposant aber auch furchteinflössend. Einerseits kommen sie in enorm hoher Anzahl vor und andererseits ist alles flach, dass permanent die Gefahr besteht, dass ein Blitz unmittelbar bei einem einschlägt. Auch die Menge der Blitze ist für uns Schweizer, welche sich Sommernachtsgewitter gewohnt sind erstaunlich. Meist kommen dann auch eine Gewitterfront nach der anderen. Richtig gefährlich wirds aber sobald zwei Fronten aufeinander treffen. Dann entstehen die gefürchteten Tornados. So schlimm war es heute Nacht zumindest in Burlington nicht, aber es war enorm laut und es kamen unmengen von Wasser vom Himmel.

Deshalb waren wir dann auch gezwungen die Regenkleider zu tragen, obwohl mit den hohen Temperaturen wurde man dann durch das Schwitzen nass...🥵

Die farbigen Vögel von Kansas schienen den Regen zu geniesen. Trotzdem Fotogen sind sie nicht, wir konnten nur einen vor die Linse kriegen.
Nach dem Frühstück wurde alles verladen und wir machten uns auf den Weg in Richtung Oklahoma. Dazu nahmen wir die US-75 South.

Bei Independence KS machten wir einen Ausflug in den Elk City National Park. Wo wir an den See hinunter wanderten. Die Gegend war gar nicht Kansas typisch. Viel Fels und Wald...
Das hat richtig Spass gemacht mal nicht nur auf flachem Gelände zu laufen. Am Ende konnten die Hunde auch noch im Wasser baden.
Danach ging unsere Reise weiter südwärts auf der US-77.

Ein letzter Blick in den Rückspiegel und wir mussten dem Leitspruch recht geben:
"Kansas it isn't that bad." 🤣
Allerdings sagt man auch: "Oklahoma is the same as Kansas but worst!"🤣
Wir fuhren in Oklahoma durch Bartlesville und immer weiter auf der US-75 bis nach Tulsa.
