Ja schon recht ihr habt richtig gelesen, heute waren wir auf 4300 Meter über dem Meeresspiegel. Aber der Reihe nach.
Heute war um 7:30 Abfahrtszeit, denn wir hatten um 8:00 Uhr einen Slot reserviert um auf den Pikes Peak zu fahren.
Ja auf den, in den letzten 2 Tagen, viel erwähnten Berg, kann man hoch fahren.
Das Schweizer Wohnmobil hat sich heute dieser Herausforderung angenommen.
Die Einfahrt auf den Pikes Peak Highway startet auf 7000ft above sealevel (2100m.ü.M.) und steigt dann kontinuierlich den Berg hinauf.
Bei rund 9360 feet müssen die RVs (so nennen die Amis ihre Wohnmobile) abgestellt werden und nur noch PW's sind zugelassen. Das gute: für den Ami haben wir maximal einen kleinen Campervan und der gilt zu der Gruppe der PW's.
Also los weiter den Berg hinauf.
Bei 10'200ft above sealevel (3100 m.ü.M.) gibt es die Möglichkeit das Auto zu parkieren und mit einem Shuttle hochgefahren zu werden.
Bei 90% der Autofahrer macht dies auch wirklich Sinn, denn wer zu seiner Lebenszeit nur geradeaus in der Prärie fährt ist mit einer Passstrasse überfordert.
So viele 4x4 Offroad-Jeeps kamen gerne mal auf der falschen Strassenseite, weil die Kurven ja so eng sind😱🙈🤦♂️
Wie ihr bereits ahnt, wir hielten nicht an, sondern fuhren weiter den Berg hoch.
Und wie ihr sehen könnt, Leitplanken sind hier oben Mangelware. 😟
Dann endlich nach 19 Meilen Bergstrasse, waren wir am Ziel angekommen. Dem Pikes Peak.

Da der Sauerstoffgehalt in dieser Höhe eher knapp ist, hatte der Dieselmotor, beim Anlassen etwas Mühe. Aber wie schon in der Armee gelernt: etwas "Durchrussen" und der Hase (oder das Womo) läuft. Mit schwarzen Rauchzeichen machten wir uns wieder auf den Weg nach unten.
Auf halbem Weg zurück legten wir eine Frühstückpause ein, denn trotz Motorenbremse werden die Scheibenbremsen bei so einer Abfahrt doch ziemlich heiss.


Unsere Zmorge-Pause um die Bremsen abkühlen zu lassen.
Das 3 Minuten Ei benötigte hier 6 Minuten.

Unten angekommen machten wir uns wieder auf den Heimweg in Richtung Osten. Diesmal nicht über die I70 sondern über die 94 respektive später die 96.
