Heute ging es in den ca 20 Meilen entfernten Brendan T. Byrne State Park. Einem Nationalpark in Mitten von Pinien und Sümpfen. Hier haben wir eine kleine Wanderung geplant und deshalb zogen wir mit leichtem Gepäck los.
Die Wanderung ging zuerst durch die Wälder bis zum Pakim Pond. Diese Strecke sah auf der Karte zwar kurz aus, aber es waren trotzdem schon 3.5 Meilen nur bis hier, zum Startpunkt unserer Wanderung.
Vom Pakim Pond ging es nun nordwärts entlang von Seen, Bächen, Sümpfen und tausenden von Pinien.
Als wir die Woomansie Road passiert haben, wurde der Wanderweg zu einer nie endenden Gerade. Auf dieser marschierten wir immer weiter nach Mount Misery.
Zwar stammt der Name von Mount Misery aus dem lateinischen Misericordia, welcher scheinbar von Erstansässigen Hugenotten gegeben wurde, aber für uns wurde er eher zu einer Misere. Wir durften mehr und mehr erkennen, dass Meilen einiges länger sind als Kilometer.
Als wir den Hinweg von 4 Meilen zum Mount Misery endlich erreicht haben, nahm die Motivation ziemlich ab.
Den wir hatten ja auch schon die 3.5 Meilen zum Startpunkt in den Beinen und waren bereits bei 8 Meilen oder für die Europäer 12 Kilometer.
Nun hiess es alles wieder zurück. Zwar auf einem anderen Pfad aber dennoch war die Landschaft irgendwie dasselbe wie die letzten 2 Stunden. Erst mal 2 Meilen alles geradeaus südwärts durch die Pinien.
Dann nochmals 2 Meilen durch den Sumpf und vorbei an ein paar Seen.

Endlich sind wir wieder auf dem Abzweiger vom Pakim Pond.
Juhui von hier sind es nur nochmals weitere 3.5 Meilen.
Nach 5 Stunden und 15 gelaufenen Meilen (24 km) sind wir endlich beim Auto angekommen. Wer denkt wir gingen nun einfach ins Auto und ab nach Hause, der hat falsch gedacht. In der Nähe gab es einen Feuerturm, welchen wir unbedingt noch besteigen wollten.
Zugegeben die Beine schmerzten ziemlich auf den Steilen Treppen und wir mussten uns konzentrieren nicht herunter zu fallen aber der Ausblick hat sich gelohnt.
Nun für die nächsten Tage sind wir definitiv genug gelaufen und wir werden nun noch was Essen und uns dann aufs Sofa verpflanzen.