Etwas was einem in der USA als Hundehalter enorm schnell auffällt ist, dass es keine einfachen Spazierwege direkt am Haus gibt. Nein für den Spaziergang mit dem Hund nimmt der US Bürger das Auto und fährt zu einem Park.
(Dies obwohl die US Bürger unter den hohen Benzin Preisen leiden...
$3.85 / gallone = 1.015 / l)
Nun so müssen wir halt auch das Auto nehmen wenn wir etwas in die Natur wollen.
Heute war ein Schneesturm vorausgesagt.
Das hat uns dazu bewogen einen lokalen Park zu besuchen.
Am Anfang ging der Weg gemütlich durch den Wald, vorbei an schönen US-Villen. Dann kam plötzlich eine Abzweigung wo der Weg mitten ins Quartier führte.

Auf der Suche nach einem weiteren Eingang zurück in den Wald, kamen wir vorbei an einer Hundeschule. Obwohl es hier eher um eine Primary School mit einem Hund als Maskotchen handelt, als um eine Hundeschule.

So abgelenkt von der Hundeschule haben wir den Eingang zum Wald irgendwie übersehen. Dies hatte zur Folge, dass wir uns einen Alternativen Eingang suchen mussten.
Diese Suche war erfolgreich, doch ein wichtiger Punkt haben wir übersehen. Der Wald wurde geteilt von einem Bach.

Da Weit und Breit keine Brücke war gab es nur eine Lösung...

Nun wer aufmerksam war, hat festgestellt, dass ein Schneesturm angekündigt war und die Lufttemperatur lag bei 20° F.
Dementsprechend war das Wasser auch eher kurz vor Agregatszustandswechsel als einer angenehmen Kneipp-Kur.
Zum Glück waren wir nach dieser Überquerung nahe beim Auto wo wir frische Socken anziehen konnten.

Da der Schnee doch noch kam und unsere Füsse etwas kalt, war unser Nachmittagsprogram dann doch eher auf ein gemütliches Zusammensein am Gaskamin beschränkt.
