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Blick auf 11 Viertausender und 1 Kamel

Nach unserer Nacht auf dem Dorfplatz in Grengiols, begaben wir uns als erstes auf den lokalen Tulpenpfad. Hier in Grengiols wächst eine Tulpen Art die es so nur in der Schweiz gibt und sie wächst erst noch wild. Es handelt sich dabei um die "Tulipa Grengiolensis", welches es in 3 Formen gibt. Einer Roten, einer Gelb-Roten und einer Gelben. Von dieser Art gibt es nur ca 3000 Exemplare pro Jahr. Sie lebt in einer Art Symbiose mit dem Winterroggen. Da die Berglandwirtschaft sich nicht mehr auf Roggenanpflanzung konzentriert, war sie beinahe ausgestorben. Zum Glück hat ProNatura sich dem Problem angenommen und betreibt nun in Grengiols einige Felder mit Roggen und den Tulpen. Zu unserem Glück sind sie gerade jetzt in ihrer vollen Blüte. 

Da sich Grengiols am Antiken Römerweg befindet, wird vermutet, dass diese Tulpe damals von Römern mitgebracht wurde und über die 2000 Jahre sich perfekt an das Klima angepasst hat. So wundert es dann auch nicht, dass sie nur bei ca 900 m.ü.M. an Sonnenhängen im Wallis gedeien kann.

Im Anschluss fuhren wir über Visp nach Stalden wo wir beim Transformatorenwerk unser Frühstück genossen.

Nachdem die Bäuche gefüllt waren fuhren wir hoch nach Saas Fee zu unserem heutigen Stellplatz. Von hier aus sehen wir elf Berge welche höher als 4000 m.ü.M. sind. 

Um das Dorf kennenzulernen machten wir einen kleinen Bummel, durch das Menschenleere Geisterdorf. Ausser ein paar anderen Verirrten und 2 Restaurants war alles geschlossen. Sogar die Bergbahnen. So beschlossen wir den Nachmittag beim Womo mit Sonnentanken zu verbringen.

Doch was hat es mit diesem Kamel auf sich?

Etwas unterhalb des Stellplatzes gibt es eine Weide und darauf grast ein Kamel.

Und zum Beweis, dass wir nicht auf Drogen oder Betrunken sind:

Das Kamel...
Das Kamel...