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Der grösste Gletscher der Alpen

Der heutige Tag startete schon um 6 Uhr in der Früh. Wir wollten unbedingt heute eine Wanderung am Aletschgletscher entlang machen. Da allerdings für den Nachmittag Gewitter angesagt waren, zogen wir es vor früh los zu gehen. Gesagt getan, nach einem kurzen Toilettenspaziergang mit den Hunden und einem kleinen Frühstück machten wir uns auf vom Furkapass nach Betten Tal.

Bei der Betten Talstation ging es zuerst mit der Gondel hoch in die Bettmeralp. Das muss für die Hunde schon komisch sein, wenn die Menschen alle so komische Tücher anziehen und man ihre Gesichter nicht mehr sieht. Aber so ist das Heute und ganz ehrlich wenn man inmitten von Italienern, Deutschen und hustenden Kindern steht, dann ist die Skepsis gegenüber der Maske schnell vergessen und man macht es einfach.

Von der Bettmeralp mussten wir dann 1.2km durchs Dorf laufen um die kleinen Sechsergondeln zu nehmen. Oben auf dem Bettmerhorn angekommen, ergab sich uns eine wundervolle Aussicht über den Aletschgletscher.

Vom Bettmerhorn erblickt man bei guter Sicht bis zu 32 Viertausender. Von da aus wanderten wir an der Südseite des Gletschers entlang bis zum Märjelensee. Auf der anderen Seite des Gletschers kamen mehr und mehr der Mönch und die Jungfrau zum Vorschein, welche zuerst noch vom Aletschhorn bedeckt waren.

Schon gewaltig dieses Panorama von 4000er Bergen.

Am Märjelensee gibt es einen Wandertunnel der 1km durch das Fiescherhorli führt. Nass und kalt ist es da drinn, aber nach 3 Stunden wandern soll eine Abkürzung erlaubt sein. 😉

Auf der anderen Seite des Tunnels angekommen wanderten wir nun auf dem Herrenweg 2 Stunden zurück über die Fiescheralp bis zur Bettmeralp.

Was hatten wir für ein Glück. Der Regen begann erst als wir sicher im Restaurant unser verdientes Bier nach 15.8km wandern geniessen durften. Wieder im Tal angekommen, fuhren wir hoch nach Grächen, wo wir unser Nachtlager aufschlugen.