Nach einem grossen Frühstück an der frischen Luft machten wir uns heute auf die Asphaltstrecke. Wir fuhren auf der D1 südwärts. Landschaftlich war die Strecke vorbei an wunderschönen Bergen und Tälern.
Man konnte deutlich erkennen, dass bevor die Autobahn, zwei Täler weiter westlich, gebaut wurde, hier wohl die Gatronomie floriert hat. Heute zeugen noch Ruinen von Restaurants und Bars sowie alte Werbebanner von den guten alten Tagen.
Nebst diesen Zeitzeugen gab es auch viele Gedenkstätten an den Heimatkrieg 1991, wo sich Kroatien vom sowijetischen Jugoslawien entband. Nebst den Gedenkstätten gab es auch Zeitzeugen ,wie Häuserruinen welche sichtbar mit Einschusslöcher zerstört waren.
Unsere Reise führte über Knin, Polaca, dem Perucko Jezero, Split bis nach Trogir.
Wir durften heute das wirtschaftlich ärmere Kroatien kennenlernen. Wo Spitäler, höchstwahrscheinlich mangels finanzieller Selbsttragbarkeit geschlossen wurden und es kaum Arbeitsplätze geben mag.
Am Perucko Jezero, einem grossen Binnensee, kamen wir mit einem älteren einheimischen Paar in Kontakt. Sie sprach etwas Deutsch und fragte uns aus. Er hingegen sprach kein Wort Deutsch. Dies hielt ihn allerdings nicht ab mir irgendetwas zu erzählen. Gerne hätte ich seine Geschichte verstanden, denn so wie er zwischendurch gelacht hat, muss sie doch sehr amüsant gewesen sein.
Heute Abend sind wir dann wieder am Meer angekommen und sind im Meer bei Trogir geschwommen. Einfach herrlich bei 34°C gibt es nichts besseres.

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